Sehr geehrte Angehörige und Betreuer,

für Sie war es belastend, dass sie Ihre Angehörigen und Betreuten in den vergangenen Wochen nicht mehr bei uns besuchen konnten. Hier haben wir mit ihnen gelitten, da wir uns durchaus in den Zustand der erzwungenen Trennung hineinversetzen können.

Wir und unsere Mitarbeitenden tun alles erdenklich Mögliche, um die Bewohnerinnen und Bewohner vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen und sie dennoch in dieser besonderen Situation bestmöglich aufzufangen.

Unsere Mitarbeitenden sind weiterhin rund um die Uhr präsent und sorgen dafür, dass die Bewohnerinnen und Bewohner immer eine Ansprechperson für ihre Anliegen haben und eine geregelte Tagesstruktur aufrechterhalten bleibt. Außergewöhnliche und besondere Aktivitäten halten wir zudem vor, wie Sie auch der Presse entnehmen können.

Mit diesem Anschreiben informieren wir Sie über die neuesten Verordnungen des Landes Niedersachsen:

Lockerung des Besuchsverbots

Nachdem das Land Niedersachsen für Einrichtungen der Pflege und Behindertenhilfe zum 11.05.2020 Besuchsverbote gelockert hat, haben die Einrichtungen der Diakonie Christophorus zeitgleich Hygienepläne und Besuchskonzepte entwickelt, um eine Rückkehr zur Normalität in kleinen Schritten zu ermöglichen.

Für das Christophorushaus gilt im Besonderen:

Zur Umsetzung der Hygienepläne ist die Zustimmung der zuständigen Heimaufsicht notwendig. Diese Genehmigung ist zwingend, solange können wir bis auf weiteres keine Besucher empfangen. Sobald es hierzu aktuelle Informationen gibt, werden wir die Bewohner und Sie sofort informieren.

Mit dem Ziel, das Einschleppen und die Verbreitung des Corona-Virus im Christophorushaus zu vermeiden, werden folgende Sicherheitsmaßnahmen und Hygieneregeln nötig sein:

  • Eine wiederkehrende Person zum Besuch eines Bewohners im Christophorushaus, wird zugelassen.
  • Die Besuche müssen im Vorfeld angemeldet werden.
  • Bei Besuchen müssen sie ihre Kontaktdaten hinterlassen.
  • Die Besuche werden in extra dafür hergerichteten Räumen stattfinden, in denen der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen Bewohner und Besucher eingehalten werden kann. Somit wäre eine mögliche Verbreitung des Virus in andere Teile der Einrichtung nicht möglich.
  • Das Tragen von Mund-Nasen-Maske ist für den Besucher verpflichtend.
  • Die Besuchszeit wird voraussichtlich auf maximal 45 Minuten reglementiert, um möglichst viele Besuche realisieren zu können.

WfbM und Tagesförderungen bleiben vorerst geschlossen

Laut der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona Pandemie, die zum 11.05.2020 in Kraft getreten ist, ist für Werkstätten für behinderte Menschen, für Tagesförderstätten sowie vergleichbare Angebote der Eingliederungshilfe weiterhin ein Betretungsverbot angeordnet worden.

Für uns bedeutet dies:

·         Werkstätten für Behinderte Menschen haben zunächst bis zum 27.05.2020 geschlossen.

·         Die interne Tagesförderstätte des Christophorushauses hat zunächst bis 27.05.2020 geschlossen.

·         Die Bewohner unserer Wohnbereiche werden in den Wohnbereichen betreut.

·         Für Betreute der externen Tagesförderstätte die in Haushalten leben und für die eine Betreuung zu Hause nicht organisiert werden kann, bieten wir seit dem 27.04.2020  eine Notbetreuung an.

Wir sind uns bewusst, dass diese Sicherheitsmaßnahmen nicht schön und nicht erfreulich sind. Allerdings sind sie seitens des Landes Niedersachsen zwingend, wenn die uns anvertrauten Menschen weiterhin vor einer Covid-19-Infektion geschützt werden sollen.

Freundliche Grüße und bleiben Sie Gott befohlen

 

Pastor und Vorstand Thomas Harms

Hier tut sich was...

..verfolgen Sie hier unseren Wohnheim-Neubau mit 24 Plätzen für Menschen mit Behinderung:

Göttinger Tageblatt v. 23.04.2020 / v. Vera Wölk

Mitarbeiter des Christophorushauses noch intensiver für die Bewohner da

„Abwechslungsreiches und kreatives Programm" für die Zeit der Corona-Krise kreiert

Göttingen. Die Corona-Krise bringt in zahlreichen Bereichen derzeit Veränderungen mit sich. Besonders schwierig zu verstehen sind die geltenden Regelungen vor allem für Menschen, die sie aufgrund von Beeinträchtigungen nicht so einfach nachvollziehen können. Dazu gehören unter anderem die Bewohner des Christophorushauses in Göttingen. Deshalb ist es wichtig, dass sie in dieser Zeit engagierte Menschen um sich herum haben, die sich um sie kümmern.

Hier finden Sie den ganzen Artikel >>

ExtraTip v. 04.04.2020 / henk

188 Selbstgenähte

Göttingen. Die Göttinger Diakonie Christophorus durfte sich in dieser Woche über eine äußerst nützliche Spende freuen. Der gemeinnützige Träger in der Behinderten-, Alten- und Jugendhilfe erhielt einen ganzen Schwung selbstgenähter Gesichtsmasken für seine Angestellten. Hergestellt wurden die 188 Behelfsmundschutze vom Kreisverband Göttingen der Landfrauen. Die 1. Vorsitzende Inke Teuteberg übergab die Masken persönlich an Diakonie-Vorstand Thomas Harms – im Freien und unter Einhaltung des Sicherheitsabstands.

Hier finden Sie den ganzen Artikel >>

Göttinger Tageblatt v. 03.04.2020 / lel

Damit analoger Kontakt erhalten bleibt

Landfrauen nähen 188 Gesichtsmasken für das Diakonische Werk Christophorus

Göttingen. Das Diakonische Werk Christophorus gibt sich angesichts der Corona-Pandemie nicht geschlagen. "Unsere Mitarbeiter lassen sich täglich neue Dinge einfallen, mit denen sie das Besuchsverbot und die Kontaktsperre kompensieren können", so Vorstand Thomas Harms.

Hier finden Sie den ganzen Artikel >>

Wir sind überwältigt...

...von der entgegengebrachten Hilfe.

Ein kleiner Zwischenstand:

Jeden Tag erreichen uns selbstgenähte Behelfs-Mund-Nasen-Schutz-Spenden. Teilbereiche der Einrichtung können nun schon die kreativen Unikate ein- und aufsetzten.

Eine Vielzahl an Unterstützern hat sich an die Nähmaschine gesetzt - z.B. unsere hauseigenen Ehrenamtlichen der Nähstube, Freunde, Bekannte und Angehörige der Einrichtung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Familien, der Landfrauen Kreisverband Göttingen sowie die Gruppe "Oma's gegen Rechts" Göttingen um nur einen Teil zu nennen. Wir können an dieser Stelle gar nicht jeden Einzelnen aufzählen.

Eines gilt auf jeden Fall für alle:

Wir danken allen Helferinnen und Helfern von ganzem Herzen - es ist gut zu wissen, dass Ihr für uns da seid.



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