Ehrenämter in der Diakonie Christophorus

Kiwi-Gruppe der Tagesstätte Schule am Tannenberg

Die niedrigschwelligen Betreuungsgruppen für Kinder und Jugendliche mit einem besonderen Bedarf an Betreuung und Aufsicht suchen weitere freiwillige Mitarbeiter. Diese freiwilligen Helfer und Helferinnen übernehmen die Betreuung während der offenen Gruppennachmittage in der Schule am Tannenberg unter fachlicher Leitung.

 

Im Mittelpunkt der Betreuung stehen:

Freizeit, Bewegung, Freude, Spiel, Spaß, Gemeinschaft und Geselligkeit in der Gruppe bei einem Betreuungsschlüssel von 1:2 und im Bedarfsfall auch in 1:1. Es gibt zurzeit zwei Betreuungsgruppen mit insgesamt 13 Kindern und Jugendlichen. Die Betreuungszeit  ist Donnerstag von 14.45 Uhr bis 17.45 Uhr.

Betreuungsort: Schule am Tannenberg, Arbecksweg 5, 37077 Göttingen

Wir bieten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:

Fachliche Anleitung, Begleitung und Unterstützung durch feste Ansprechpartner,
Regelmäßige kostenlose Fortbildung,
Mitbestimmung bei der Angebotsgestaltung,
Unfall- und Haftpflichtversicherung und
Aufwandsentschädigung

Ansprechpartnerinnen sind:

Bereichsleitung Christophorushaus: Sabine Lo-Becker, Tel. 0551/373309
Betreuungsleitung und Koordinatorin: Heike Hein, Tel. 0551/4005236

Nähgruppe im Wohnbereich

Vor über 30 Jahren hatten einige Damen aus der Christophorusgemeinde die großartige Idee, für die Bewohner und Bewohnerinnen von Haus Wiesenfeldt Kleidungsstücke zu flicken, Änderungen vorzunehmen, Stopfarbeiten zu erledigen, Reißverschlüsse einzunähen etc. Sie gründeten kurzerhand eine Näh-Gruppe, die auch heute noch Woche für Woche zusammen kommt - ehrenamtlich, versteht sich. Ein Teil der Gruppe trifft sich montags vormittags, die anderen am Mittwoch.  Vor 27 Jahren war die Bewohnerzahl und die anfallende Arbeit noch überschaubar. Heute leben hier 120 Personen, deren Hilfebedarf sehr ausgeprägt ist. Die Flick- und Stopfberge sind entsprechend mitgewachsen.

Durch Mund-zu-Mund-Propaganda fanden sich immer wieder fleißige Mitstreiterinnen. Heute sind es 7 Damen. Sie tun Gutes, reden aber nicht darüber. Sie arbeiten eher im Verborgenen. Andere Ehrenamtliche im Haus Wiesenfeldt engagieren sich in der direkten Begegnung mit unseren Bewohnern und bekommen dabei sehr oft auch eine direkte Rückmeldung durch ein Späßchen, ein fröhliches Lächeln oder eine Umarmung. Dies ist bei den Nähdamen nicht so direkt der Fall.

 

Da ist schon mal die Frage erlaubt, was sie eigentlich motiviert für diesen Dienst. Sicher freuen sie sich auf Ihr wöchentliches Beisammensein in der Nähstube. Man kann vermuten, da ist noch mehr, nämlich das Helfen, wo es nötig ist. Dabei stellen sie immer wieder fest: Hier werde ich gebraucht ! „Und wie wir Sie brauchen !“, sagt die Hausleitung. Der Dienst im Haus Wiesenfeldt ist für uns eine ganz konkrete Form christlicher Nächstenliebe. Sie engagieren sich für Menschen, die Unterstützung benötigen. Und das ist sie, die Liebe Gottes, die hier weiter gegeben wird. Sie ist selbstlos, passiert in einem Hinterzimmer (sprich Nähstube) und kommt wirklich ganz bescheiden daher, leistet aber Großes.

 

Die Initiative dürfte landesweit einmalig sein. Selten bleibt eine ehrenamtliche Gruppe über einen so langen Zeitraum zusammen.

Kontakt: Marianna Westerdorf, 0551/31986

Hundegruppe im Wohnbereich

Die Hundegruppe wird von Irmgard Jacobsen geleitet. Die Gruppe ist Mitglied  im Verein der Göttinger Hundesport-Freunde e.V.. Vom Haus Wiesenfeldt, von Altenheimen und Kindergärten wurde bei uns nachgefragt, ob wir nicht mit unseren Hunden vorbeikommen können. Und so haben sich mehrere Gruppen gefunden.

 

Unsere Hunde können helfen, soziale Kontakte aufzubauen und die emotionale Ausgeglichen- heit zu fördern. Hunde unterscheiden nicht zwischen Menschen mit oder ohne Behinde- rung. Alle Menschen werden von ihnen glei- chermaßen uneingeschränkt angenommen.

 

Diese unvoreingenommene Akzeptanz spürt der Mensch. Der körperliche Umgang mit einem Therapiehund, das Berühren des Hundefells reguliert Störungen, löst oder mildert Muskel- verspannungen und Verkrampfungen.

Die Hunde sorgen für allgemeine Entspannung und Steigerung der motorischen und sprach- lichen sowie der geistigen Möglichkeiten. Kleine Aufgaben und Kommandos können die Bewohner und Bewohnerinnen manchmal selbst übernehmen.

 

Da wir zurzeit nur mit 5 Hunden arbeiten, wäre es wünschenswert, noch weitere Interessierte dazu zu bekommen. Die Hunde müssen untereinander verträglich sein.

Kontakt: Christiane Hampe, 0551/3854-219



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